top of page

Warum Pausen zum Training gehören

Wer regelmäßig Nordic Walking macht, möchte oft möglichst schnell Fortschritte erzielen. Dabei wird leicht vergessen, dass auch Erholung zum Training gehört. In den Ruhephasen verarbeitet der Körper die Belastung und passt sich an die Bewegung an. Erst das Zusammenspiel von Aktivität und Erholung macht regelmäßiges Training langfristig sinnvoll.


Erholung ist kein Stillstand


Im Gegensatz zu intensivem Krafttraining benötigt moderates Ausdauertraining wie Nordic Walking meist deutlich kürzere Erholungszeiten. Viele Menschen fühlen sich bereits nach 12 bis 24 Stunden wieder bereit für die nächste Walkingrunde. Deshalb spricht in der Regel nichts dagegen, zwei oder sogar mehrere Tage hintereinander in einem angenehmen Tempo zu walken. Internationale Bewegungsempfehlungen für ältere Erwachsene sehen sogar regelmäßige Bewegung an den meisten Tagen der Woche als sinnvoll an.


Trotzdem gilt: Jeder Körper ist anders. Alter, Trainingszustand, Schlaf, Stress oder ungewohnte Belastungen können den Erholungsbedarf beeinflussen. Wer merkt, dass die Beine noch schwer sind oder sich nicht richtig fit fühlt, darf sich ohne schlechtes Gewissen einen zusätzlichen Ruhetag gönnen.


Gerade für viele unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer gilt: Es geht nicht darum, möglichst viele Kilometer zu sammeln. Viel wichtiger ist, dass die Bewegung Freude macht und sich gut anfühlt. Ein entspannter Spaziergang, leichtes Yoga oder Mobilisationsübungen können an einem Pausentag ebenfalls eine gute Wahl sein. So bleibt der Körper in Bewegung, ohne zusätzlich belastet zu werden.


Bei Stavgång gilt deshalb: Höre auf deinen Körper. Regelmäßige Bewegung ist wertvoll – aber genauso wichtig ist die Zeit, in der sich Muskeln, Sehnen und Gelenke erholen können. Wer Aktivität und Erholung in Balance bringt, schafft die besten Voraussetzungen, um lange mit Freude Nordic Walking zu betreiben.

bottom of page