Die richtige Atmung beim Nordic Walking
Viele Einsteiger fragen sich, ob es beim Nordic Walking eine besondere Atemtechnik gibt. Tatsächlich ist das Wichtigste, ruhig und gleichmäßig zu atmen. Eine bewusste Atmung unterstützt den natürlichen Bewegungsrhythmus und sorgt dafür, dass das Walking angenehm und entspannt bleibt.
Atmung folgt der Bewegung
Gerade am Anfang beschäftigen sich viele Einsteiger zunächst mit der richtigen Technik. Kopf aufrichten, den Blick nach vorne richten, die Schultern locker lassen, den Brustkorb öffnen, das Becken aufrichten, die Bewegung aus der Hüfte entstehen lassen und die Füße sauber abrollen – dabei gerät das Atmen manchmal ganz nebenbei in den Hintergrund. Deshalb erinnern wir in unseren Kursen gerne mit einem einfachen Satz daran: „…und atmen.“
Eine bewusste, ruhige Atmung unterstützt den natürlichen Bewegungsrhythmus. Sie muss nicht besonders tief sein oder einem festen Muster folgen. Viel wichtiger ist, entspannt weiterzuatmen und den eigenen Rhythmus zu finden.
Ein guter Anhaltspunkt ist der sogenannte „Sprechtest“. Wenn du dich während des Nordic Walkings noch problemlos unterhalten kannst, bewegst du dich meist in einem angenehmen Intensitätsbereich. Fällt das Sprechen schwer, kann es sinnvoll sein, das Tempo etwas zu reduzieren.
Gerade an der Ostsee oder auf ruhigen Waldwegen empfinden viele Menschen das bewusste Ein- und Ausatmen als besonders wohltuend. Die frische Luft und der gleichmäßige Bewegungsrhythmus helfen dabei, den Alltag für eine Weile hinter sich zu lassen und neue Energie zu sammeln.
Bei Stavgång gilt deshalb: Es gibt keine „richtige“ Atemtechnik. Wer entspannt und gleichmäßig atmet, macht bereits vieles richtig. Im Mittelpunkt stehen nicht Leistung oder Perfektion, sondern die Freude an der Bewegung und das gute Gefühl, aktiv unterwegs zu sein.